Übungen

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Besondere Alarmübung in der Honerdinger Sandkuhle

Wenn bei frostigem Winterwetter eine Person durch eine nicht tragfähige Eisdecke ins Eis einbricht, zählt jede Sekunde. Genau dieses Szenario war die Ausgangslage für eine Übung der Freiwilligen Feuerwehren Honerdingen und Walsrode, der Drohnengruppe der Kreisfeuerwehr sowie des Deutschen Roten Kreuzes am vergangenen Samstag.
In der Honerdinger Sandkuhle bereitete Übungsleiter Stadtbrandmeister Michael Schlüter zusammen mit Einsatzkräften der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) das Szenario vor. Nachdem ein Loch in das Eis auf dem See gesägt wurde, stieg ein DLRG-Mitglied in entsprechender Schutzkleidung ins Eis ein. Die ganze Übung wurde von weiteren Einsatzkräften der DLRG abgesichert.
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte, gingen diese umgehend vor, um die eingebrochene Person aus der Lebensgefahr zu retten. Mit Hilfe von Leiterteilen zur Gewichtsverteilung macht sich ein Feuerwehrmitglied auf das Eis um der eingebrochenen Person Hilfe zu leisten. Da das Szenario weiter vorsah, dass zwei weitere Personen aus Schock geflohen waren, machten sich die übrigen Einsatzkräfte daran diese zu suchen. Hierbei kamen auch die beiden Drohnen der Kreisfeuerwehr zum Einsatz. Nach der Rettung aus dem Eis, wurde die Person durch Einsatzkräfte der Kreisbereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes versorgt und mit Hilfe eines geländegängigen Rettungswagens aus der Sandkuhle gebracht. Die Einsatzleitung und Koordinierung übernahm der Brandmeister vom Dienst der Stadtfeuerwehr Andreas Bergmann.
Nachdem auch die beiden weiteren vermissten Personen gefunden waren, konnte die Übung beendet werden.
Bei der anschließenden Nachbesprechung konnten die Verantwortlichen ein positives Fazit ziehen. Einige kleinere Verbesserungspotenziale wurden erkannt und werden in die zukünftige Ausbildung einfließen. Gelobt wurde insbesondere die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen. Die Verantwortlichen weisen in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass gefrorene Wasserflächen erst nach offizieller Freigabe betreten werden dürfen. Bei einem Einbruch in das Eis besteht akute Lebensgefahr.
 
Eingesetzte Kräfte: ca 40 (davon 16 aus Honerdingen)
Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 4000, LF 8/6 (Honerdingen), TSF-W Sonder, RW, ELF (Walsrode), MZF (Kreisfeuerwehr), KdoW (Stadtfeuerwehr)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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