Großer Zapfenstreich

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Großer Zapfenstreich bildet letzte öffentliche Jubiläumsveranstaltung


Am 02. Oktober 2013 möchte die Feuerwehr Honerdingen zum letzten Mal im Jubiläumsjahr mit der Öffentlichkeit gemeinsam Geburtstag feiern.  Anläßlich des 75. Jährigen Bestehens  findet an diesem Abend eine besondere musikalische Zeremonie auf dem Hof Meinerdingen der Familie Behrens-Sandvoss statt. Beginn ist um ca. 19:30 Uhr. Unter den großen Eichen und im Schein der vielen Fackeln wird ein großer Zapfenstreich durchgeführt. Der Spielmannszug Soltau und die Original Böhmetaler Blasmusik konnte hierfür gewonnen werden. Neben der Öffentlichkeit, werden alle Feuerwehren des Brandabschnittes Fallingbostel eingeladen. Im Anschluß an den offiziellen Teil werden die Böhmetaler noch kräftig am Gerätehaus Honerdingen aufspielen.  Für das leibliche Wohl ist natürlich dort gesorgt.

Aber was ist eigentlich ein großer Zapfenstreich ?  Hier eine kurze Beschreibung aus Wikipedia: Der Große Zapfenstreich ist eine feierliche, am Abend abgehaltene Militärzeremonie mit Streitkräften und Militärmusik. In Deutschland ist sie das höchste militärische Zeremoniell der Bundeswehr.
In seinem Ablauf stellt er eine Kunstform des ursprünglichen militärischen Zapfenstreichs dar und wird heute insbesondere zur Ehrung von Persönlichkeiten, vereinzelt bei öffentlichen Gelöbnissen, bei Jubiläen sowie zum Abschluss großer Manöver abgehalten. Die Gesamtdauer beträgt etwa 20 Minuten.
Besondere öffentliche Aufmerksamkeit erhalten die Großen Zapfenstreiche aus Anlass der Verabschiedung aus dem Amt geschiedener Bundespräsidenten, Bundeskanzler und Bundesverteidigungsminister. Tatsächlich werden Große Zapfenstreiche häufiger durchgeführt, als von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Jedes Heeresmusikkorps hat etwa ein bis zwei Große Zapfenstreiche pro Jahr zu absolvieren.

Der Große Zapfenstreich in seiner heutigen Form entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der preußische König Friedrich Wilhelm III. ordnete während der Befreiungskriege 1813 die Ausweitung des Zapfenstreiches um das Präsentieren des Gewehrs, ein stilles Gebet und das Blasen eines Militärliedes an. Er folgte damit dem Beispiel Russlands, Österreichs und Schwedens. Nicht überliefert ist, welches Musikstück ursprünglich als Gebet gespielt wurde; schon bald setzte sich allerdings der noch heute verwendete Choral Ich bete an die Macht der Liebe durch.

Die seit der Ausweitung mehrfach veränderte Form des Großen Zapfenstreiches mit musikalischem Gebet und Militärmusik stellte der damalige Musikdirektor des Musikkorps des preußischen Gardekorps Wilhelm Wieprecht zusammen. Seine erste Aufführung fand am 12. Mai 1838 in Berlin zu Ehren des russischen Zaren Nikolaus I. statt. Nach der Gründung des deutschen Kaiserreiches 1871 wurde – bei Anwesenheit des Monarchen – vor dem Gebet die Kaiserhymne Heil dir im Siegerkranz intoniert. Seit 1922 erfolgte zum Abschluss der Zeremonie das Abspielen der Nationalhymne, des Deutschlandliedes. Inzwischen wird bei Anwesenheit hoher ausländischer Gäste oder Truppenteile auch deren Nationalhymne gespielt.
 


Großer Zapfenstreich der Bundeswehr (Bild: Bundeswehr)

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